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binoviewer  - Praxistipps für Amateurastronomen

Celestron 8 Optimierungen, ein Bericht von Wolfgang Höhle - Seite 2

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Jetzt ging es an den Zusammenbau. Aber, nochmal alles ordentlich abrollern!

Abb.15
Abb.15

Nun kam der Hauptspiegel dran (Abb.16). Den Teil des Blendrohres, auf welchem er sich bewegt, habe ich vorher nochmals hauchdünn mit Lithelenfett (eine Art Vakuumfett, welches äußerst beständig ist und welches mir schon oft gute Dienste leistete) eingerieben.

Abb.16
Abb.16

Anschließend  wurde der Sicherungsring des Hauptspiegels und dann der Velourstubus für das Blendrohr außen, vorn, eingesetzt.

Hier ist der kleine Velourstubus gut sichtbar (Abb.17).

Übrigens, das Velours sieht auf den Bildern recht grau aus. Das kommt vermutlich durch den Blitz. Wenn man so ins Rohr sieht, ist im Prinzip überhaupt nicht mehr zu erkennen! Selbst nicht, wenn die Zimmerbeleuchtung an ist!

Abb.17
Abb.17

So, jetzt die Schmidtplatte. Hier ist erkennbar, daß ich das kleine Blendrohr ebenfalls geschwärzt habe (Abb.20).  (Abtönfarbe, siehe oben!)

Abb.20
Abb.20

Die Schmidtplatte sitzt, der Haltering wird eingesetzt.

Abb.21
Abb.21

Und nun noch den Fangspiegel einsetzen. Da das C8 die Fastar-Option hat , ließ sich der Spiegel ganz einfach aus- und einbauen.

Abb.22
Abb.22

Eine gute Sache sind die hier sichtbaren BobsKnobs (Abb.23).. Die habe ich bei Bob direkt in den USA bestellt, per PayPal mit Kreditkarte bezahlt und schon nach 4 Tagen hatte ich sie. Kosten für C8 16 Dollar inklusive Versand. Das Kollimieren mit den Knöpfen ist eine Freude, da man tatsächlich mit den Fingern und ganz leicht den Fangspiegel verstellen kann und die Gefahr, die von Kreuzschraubendreher ausgeht, für immer gebannt ist.

Übrigens, der Fangspiegel ist auf eine relativ dünne (ca. 5 mm) dicke Alu-Platte aufgeklebt.  Wenn man also noch die Kreuzschrauben hat und viel Kraft beim Kollimieren aufwendet, könnte ich mir vorstellen, daß diese Alu-Platte verbogen werden könnte und Beschädigungen des Fangspiegels möglich wären. Also Vorsicht! Oder BobsKnobs.

Abb.23
Abb.23

Dann wurde noch der kleine Velours-Innentubus für das Blendrohr eingeschoben. Die unten sichtbare helle Fläche hat kein Velours drauf, da dorthinein der AllanGee II kommt und diesen Innentubus sanft festklemmt.

Abb.24
Abb.24

Hier mal der Vergleich beim Blick durch das Blendrohr ohne und mit Velour. Allerdings ist die Schmidtplatte bei diesen Bildern noch nicht drin gewesen!

Ohne Velour....

Abb.25
Abb.25

...mit Velours sieht es dann so aus. Der helle Ring ist das oben genannte Stück Innentubus ohne Velour!

Abb.26
Abb.26

Zu guter letzt noch den Allan Gee II eingesetzt, Wechseleinrichtung mit T2-Amiciprisma dran und  dann.....

Abb.27
Abb.27

...ist endlich alles fertig.

Abb.28
Abb.28

Das alles kommt dann auf dem Balkon auf ein teleskopierbares Stahlstativ, mit SkyCommander, Akku und so weiter. Und wer fragt, wo die Taukappe ist? Die kommt auch noch dran, und zwar so, dass ich sie an den beiden Prismenleisten befestigen werde.

Aber das ist wieder eine andere Geschichte..........

Verfasser: Wolfgang Höhle
Email: wolfgang.hoehle@gmx.de

 

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